Schwälbchen

孔夫子 Konfuzius sagt: "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer". Aber unsere bringt uns den Sommer eben doch. Schwälbchen ist als noch fast nacktes Küken aus den Nest gefallen und wir haben das Vögelchen mit der Pinzette und vielen, vielen Mehlwürmern von Hand aufgezogen.

Musik dazu

Als Schwälbchen zu uns kam, konnten wir ihr noch keinen Namen geben, weil niemand wußte, was für ein Vogel sie mal werden wollte. Wer hat schließlich schon mal eine junge Schwalbe gesehen? Nur dass es sich um einen Insektenfresser handeln mußte, das konnte man am Schnabel schon erkennen. Also nichts wie hinein mit den Mehlwürmern. Erst nur Teile davon, denn ein ganzer Wurm passte nicht ins Schnäbelchen. Das Tier nahm wirklich unmengen Futter auf... Wahnsinn, was Schwalbeneltern alles anschleppen müssen. Kein Wunder, dass sie ständig unterwegs sind...


ein winziges Vögelchen und doch eine nimmermüde Freßmaschine

So versorgt wuchs Schwälbchen rasend schnell heran. Nach nur einem Wochenende waren alle Federn da, eine Woche später waren die Flügelstummel zu langen Schwalbenflögeln herangewachsen. Nun konnten wir sie endlich taufen... natürlich mit einem besonders fetten, frisch gehäuteten Mehlwurm. Schwälbchen wurde nun auch offiziell zu unserem Schwälbchen.

Achtung: wenn Sie junge Vögel mit Mehlwürmern füttern, bitte immer erst dem Kopf des Wurmes abtrennen, denn sonst frißt er sich noch im Kropf weiter und verletzt damit den Jungvogel. Das kann tödlich enden für Wurm und Vogelkind!

Schwälbchen mit einem unserer jungen Spechte

Mitterweile war sie auch so zahm geworden, das man mit ihr auf der Schulter im ganzen Haus herumlaufen konnte. Und er vertilgt weiterhin Mehlwürmer en masse, aber nun auch mit Vorliebe von Susi erlegte Motten, Fliegen und Schnaken. Immer rein, das ist fein...

erste, noch optimierungsbedürftige Flugübungen

Nun ist unser Rauch-Schwälbchen fast flügge, lernt bei uns im Haus das Fliegen und entschwindet dann in wenigen Tagen in ihren ersten Sommer. Wir werden sie zu einem Bauernhof im Umland bringen, wo es genügend andere Schwalben gibt.

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Die Rauchschwalbe ist etwa 20 cm groß und wiegt rund 20 Gramm. Sie ist sehr schlank mit tief gegabeltem Schwanz. Der Rücken ist blau-schwarz, metallisch glänzend. Die Unterseite ist rahmweiß mit der charakteristischen kastanienbraunen Kehle.

Die Tiere verbringen den Sommer zwischen April und September hier bei uns, meist im ländlichen Raum, auf Bauernhöfen oder in Scheunen. Sie überwintern in Mittel- und Südafrika. Eine Rauchschwalbe fliegt mit rund Tempo 70 bei 4-10 Flügelschlägen pro Sekunde. Sie jagt ihrer Beute in einer Flughöhe von sieben bis acht Metern. Ein typisches Schwalbennest kann bis zu 8 Jungtiere enthalten, von denen je nach Nahrungsangebot meist 4 bis 6 überleben.

Quelle: Text und Bilder Wikipedia

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Unser Schwalbensommer mit Mauersegler und Rauchschwalbe

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