Wir nehmen FUND- und unfalltiere auf,

die wir pflegen und auswildern.

Wenn das nicht geht, bleiben die Tiere bei uns, dabei ist jede Unterstütung willkommen. Unser Privatzoo beherbergt einige von Ihnen.

Aber wir geben auch gerne Tiere ab in nette Familien, denen eventuell ein Tier verstorben ist und der Partner nun allein im Käfig, Bauer oder Stall lebt. So wie Mathilde, eines unserer Kaninchen, dass wir kürzlich dem Witwer 'Stups' an die Seite gestellt haben. Dazu hat uns ein schöner Brief der neuen Besitzerin erreicht, den Sie in unserem Gästebuch finden. 

Fundtiere brauchen ihre Hilfe:

Wir möchten Sie teilhaben lassen an der Aufzucht und Pflege unserer Fundtiere. Deshalb dokumentieren wir ihre Zeit bei uns in Wort und Bild. Auch Sie können aktiv mitwirken oder sogar eine Tierpatenschaft übernehmen. So wie die Patienten, die bei der Fütterung des fast verhungerten Bussards halfen, den wir Titus getauft haben.

Wenn auch Sie uns bei der Tierbetreuung helfen wollen, dann sprechen Sie uns gerne darauf an.

Drei "aussätzige" Kätzchen suchen ein neues Zuhause

Am 21. November zur Nachmittagssprechstunde fanden wir diese drei rund 12-wöchigen Kätzchen ausgesetzt vor unserer Haustür. Ein Anonymus hat sie dort heimlich abgestellt, in der - berechtigten - Hoffnung, dass wir uns schon um sie kümmern würden. Das ist zwar nicht fair und auch nicht die feine Art, aber immer noch besser als ein Sack, ein Stein und ein Teich...

Offensichtlich handelt es sich um wilde Geschwister, denn einer biß unserer Azubine zur Begrüßung erstmal kräftig in den Finger. Drei junge Wildfänge gemeinsam zahm zu kriegen, ist so gut wie unmöglich. Schon gar nicht bei uns mit all den anderen Tieren. Deshalb haben wir sie nun an einen Tiertrainer gegeben. Später suchen wir für Sie liebevolle Katzeneltern - am besten für jedes Kätzchen eines. Bei Interesse bitte in der Praxis melden.

 

Schneewittchen

Es war ein ganz normaler verregneter Herbst Morgen in der Praxis, als eine Dame der Tierrettung Potsdam bei uns im Wartezimmer saß. Sie kam in den Behandlungsraum und da sahen wir was sich in der Box versteckt hatte: Es war eine große weiße Ente. Als wir sie das erste mal sahen wussten wir gleich: sie ist eine „Schneewittchen“. Und sie war verletzt! Sie konnte kaum laufen. Vermutlich ist sie beim Verladen in die Transportboxen zum Schlachter abgehauen, denn da werden die Tiere oft zu mehreren mit roher Gewalt an den Beinen hochgerissen und in die Käfuge gestopft. Sie hat auch die typischen Merkmale: viele weiße und wenige schwarze Federn, Fußverletzung.

Am Anfang war Schneewittchen auch sehr scheu, kannte kein Wasser, keinen Himmel und keinen engen Kontakt mit Menschen. Kamen wir ihr zu nahe oder gaben wir ihr was zu Essen hat sie uns immer angefaucht. Das erste mal als sie bei uns im Garten Baden war, hat sie sich echt erschrocken. Was war das ! So nass, so tief, so viele neue Geräusche.

Aber jetzt nach ca. 4 Wochen bei uns liebt sie es, Schwimmen zu gehen, draußen im Garten zu sein, zu kuscheln all das was sie vorher nicht kannte, findet sie jetzt toll. Das schöne ist Schneewittchen fühlt sich bei uns so wohl das sie bei uns sogar Eier legt. Sie hat so eine schöne Entwicklung in den 4 Wochen zurück gelegt in denen sie jetzt bei uns ist. Schneewittchen bleibt auch noch etwas bei uns, bis wir ein gutes entenrerchtes Zuhause für sie gefunden haben. Sie muss auf jeden Fall im Schutz der Menschen bleiben, weil weiße Enten draußen keine Überlebenschancen haben.

Geschrieben von Laura.

Vielen Dank dafür!

 

PEACY, die Liebestaube, die vom Himmel viel...

Samstag den 22.Juni stürzte Peacy, eine weiße Hochzeitstaube, auf das Dach eines Hauses in Großbeeren. Die Hausbesitzer brachten das erschöpfte Tier zum Aufpeppeln zu uns.

Wir pflegen jedes Jahr sehr viele Vögel. Hier sind einige davon:

Karl-Heinz

... gehört zum Jg. 2008, einem besonders guten Hörner-Jahr. 

Er begründete sozusagen unsere "Tontopf-Dynastie", denn seither schalfen fast alle unsere Eichhörnchen in einem solchen Behältnis.

Zu den jüngeren Hörner-Jahrgängen:

Fledermäuse, Fische, Kröten, Schlangen & more...

Wir haben auch immer mal wieder exotische Tiere bei uns zu Gast. So z.B. 2011 eine winzig kleine Zwerg-Fledermaus.

Aber auch Tiere des nassen Elementes sind bei uns zu Hause.

Zu unseren Exoten geht es hier lang:

Ausreißer-Ernie

Ernie, ein kleiner schwarz-weißer Mischling ist am 12.5.2011 aus einer Lichterfelder Tierartztpraxis weggelaufen (die BZ berichtete).

Nachdem er acht Tage lang durch Berlin geirrt war, fanden ihn seine Besitzer wieder. Er hatte unmengen Zecken eingesammelt und seine Pfoten sind wund und zerschnitten. Aber das läßt sich alles kurieren. Ausreißer-Ernie wurde dann von uns betreut.

Zu unseren Vierbeinern der letzten Jahre:

Rainer, sonst keiner...

Er war wild auf Katzenfutter und Hundeknochen.

Rainer war unser erster Praxisigel. Er hat sein ganzes Leben bei uns verbracht. Über Rainer gibt es die schönsten Geschichten.

Zu den Geschichten seiner Nachfolger-Igel:

Kontakt

Tierarztpraxis Dr. Renate Lorenz

praxis@tier-arzt.berlin

Oberhofer Weg 68
12209 Berlin - Lichterfelde
neue Webseite:
http://www.tier-arzt.berlin

Berlin: 711-63-57
Telefon: + 49 (030) 711 63 57

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Aus aktuellem Anlass...

wollen wir uns heute bei drei Berliner Institutionen bedanken, die immer wieder Jung- und Fundtiere finden und retten.

Seit Jahren bringen uns die Mitarbeiter der BVG und der BSR Tiere, die sie auf den Wegen und Straßen Berlins finden. Auch das ist aktive Verantwortung für Berlin. Ein BSR- Mitar- beiter brachte uns den jungen Paul..., die BVG hat schon vor Jahren unsere Baby Blue von der Straße aufgelesen und gerettet. Damit beweist die BSR tatkräftig, dass sie "Verantwortung außerhalb des Unternehmenszwecks" wirklich leben. "Wir motivieren unsere Beschäftigten, bürger- schaftliches Engagement ... als gesell- schaftliche Teilhabe in der Demokratie wertzuschätzen." Liebe BSR... das ist Euch gelungen! Die Tiere danken es Ihnen und bei uns sind Sie und ihre Fundtiere immer herzlich willkommen...

Unser Dank gilt auch den Beamten und Angestellten der Polizeidirektion 4 - Abschnitt 46 sowie allen Berliner Wachen, die uns sehr oft Fund- oder Unfalltiere bringen, die wir dann zu retten oder zu heilen versuchen; Kater Suri ist dafür ein wunderbares Beispiel. Da Suri noch lange nicht gesund ist, bleibt er für immer bei uns und übernimmt den Posten des "Prasiskaters". Unser Dank gilt den Beamten, die dafür gesorgt haben, dass Suri nicht eingeschläfert wurde sondern leben darf!

Bei uns wird Tierfreundschaft groß geschrieben...

Praxiskatze Lotti mit Eichhorn Marie-Antoinette.

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