Amir berichtet über seine Arbeit

Wie jeder Azubi muss Amir auch Berichte schreiben. Warum nicht das Notwendige mit dem Bekannten verbinden. Hier seine Bericht über die tägliche Arbeit in den Ställen:

"Das Versorgen der Tiere draußen

Jahr für Jahr werden hunderte von Fundtieren bei uns in der Tierarztpraxis abgegeben. Nager, Wildvögel und weitere Tierarten finden bei uns ihr tägliches Gnadenbrot. Meistens werden die Tiere mit solch starken Verletzungen vorgefunden, das sie nicht mehr alleine überlebensfähig sind. Diese Tiere finden bei uns einen Platz in der Tierarztpraxis,an denen sie glücklich bis an ihr Lebensende verweilen können.

Wir wollen es den Tieren so schön wie möglich machen, weshalb eine tägliche Versorgung und Stallpflege zum Alltag dazu gehört. Am frühen Morgen schon wird das von unserem Gemüsehändler vom Kranoldplatz gespendete Obst und Gemüse aussortiert. Eine ordentliche Mischung aus vielfältigem Obst sowie Trockenbrot, Gemüse und Kräutern stellt eine ausgewogene Ernährung für unsere Kaninchen dar.

Je nach Jahreszeit gibt es mal was anderes. Zweimal in der Woche werden unsere Kaninchenställe sauber gemacht. Mir als Azubi ist es besonders wichtig das die Viecher sauber bleiben. Neben unseren Kaninchen haben wir auch noch unsere Krähe Hacki. Krähen sind Aasfresser, weshalb er meistens unsere Fleischreste bekommt, wie das Suppenhuhn vom Vortag oder eine schon etwas ältere Scheibe Schinken. Das Ganze wird mit etwas Mais und Haferflocken verschönert. Hacki ist bei uns schon seit vielen Jahren in Pension, da er einen schiefen Kopf hat, einen Torticollis, wie Frau Dr. sagt, und ihm die Orientierung dadurch schwer fällt. Sein Stall wird ein mal in der Woche sauber gemacht.

Als Einstreu verwenden wir Laub.In unserer Vogelvolière haben wir neben zahlreichen Wildvogelarten auch noch exotische Varianten wie Sittiche und Kanarienvögel. Auch Eichhörnchen, die fürs Auswildern noch zu jung sind, werden von uns aufgepäppelt und anschließend in die Volière gesetzt, damit sie
sich langsam aber sicher an die Wetterbedingungen gewöhnen. Es dient aber auch zur Entfremdung. In die Volière wird jeden Tag Frischfutter reingestellt, das aus feingeschnittenem Salat, Hackfleisch, Mais und Haferflocken besteht. Unsere Eichhörnchen dürfen sich dort mit Obst, Gemüse und ganz ganz vielen Nüssen die Bäuche vollschlagen.

Die alten Näpfe vom vorherigen Tag werden sauber gebürstet, bevor sie in der Praxis abgewaschen werden. Altes Futter wird aus der Volière herausgeholt und durch neues ersetzt. Besonders gerne mögen es die Vögel wenn man ihnen einen Strauch Petersilie oder Löwenzahn aufhängt. Aber auch die Hirse mögen sie sehr. So hängen wir gerne mal ein paar Hirsekolben in der Volière auf.

Im Großen und Ganzen ist das auch schon alles gewesen. Es hört sich nach viel Arbeit an, aber wenn man ein leidenschaftlicher Tierliebhaber ist, macht man so was einfach gerne und man freut sich über das Endresultat."

Wir finden: das hat Amir großartig gemacht!

Das Praxisteam

Die Praxis

33 Jahre "wildes Wohnzimmer" in Lichterfelde

Am 18. November 1985 gründete Dr. Renate Lorenz ihre Praxis im Oberhofer Weg 68. Vorher war sie Wissenschaftliche Assistentin an der FU. Seitdem gehen Hund und Katz, Vögel, Nager, Reptilien und Exoten im Oberhofer Weg 68 ein und aus. Aber auch Pferde, Schafe und ganze Taubenschläge gehören zum Patientenkreis.

Wer zu Tierärztin Dr. Lorenz in Lichterfelde-Ost kommt, wird von unzähligen tierischen Stimmen empfangen. In den Praxisräumen fiept, gurrt und zwitschert es allerorten. Papagei Pepi pfeift seine Lieder, Hans, der Fußgänger-Eichelhäher lockt mit aufgeschnappten Lauten, Schildkröte Tarzan schleift stumm über den Boden während Pieps, der Spatz fröhlich piepst und Praxishahn Puschel gelegentlich ein lautes Kikeriki schmettert.

Olga von der Wolga, eine verwaiste Perserkatzendame aus Russland, zieht kontrollierend vorbei während Security-Chefin Muc-Muc, eine stattliche rumänische Hirtenhündin unüberhörbar anschlägt, wenn tagsüber Postbote, UPS oder der ‚Blutmann‘ vom Labor auftauchen oder nächtens verdächtige Gestalten wie Fuchs, Marder oder andere Diebe auftauchen. Mit einem Lächeln bezeichnet Lorenz, die in der Presse auch schon als „Dr. Dolittle von Berlin“ tituliert wurde, ihre Praxis als ‚wildes Wohnzimmer‘.

‚Wild‘ versteht sich angesichts der vielen Tiere von selbst. Und das ‚Wohnzimmer‘ verweist auf die gemütliche Atmosphäre, die ihre Praxis ausstrahlt. Denn hier sollen sich Mensch und Tier wohlfühlen, trotz oder gerade wegen der oft ernsten Erkrankungen und Blessuren, die zu behandeln sind. Draußen, im Freiluft-Wartezimmer kann man umgeben von Bäumen, Sträuchern bei einem Fischteich gemütlich sitzen und dem Treiben im Garten sowie in den Volièren und Ställen zusehen. Ohne Tiere geht im hier eben nichts.

Impressionen aus unserer Praxis

Dass sich in dieser Tierarztpraxis so viele Zwei- und Vierbeiner aufhalten, liegt nicht nur am regen Praxisbetrieb, sondern auch daran, dass das Team verletzte oder verwaiste Tiere aufnimmt. „Die Fund- und Wildtiere werden uns meist von BSR, BVB, Polizei oder aufmerksamen Bürgern gebracht“, erzählt die Tierärztin. Es sind vor allem Jungvögel, Igel und Eichhörnchen; aber auch Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster, Mäuse, Krähen, Tauben, Fledermäuse, Exoten und Schildkröten landen auf diese Weise bei „Frau Dr. Dolittle“. Für die vielen Vögel haben die Mitarbeiter sogar eine eigene Volière eingerichtet.

„Unser Highlights-Patienten waren Frettchen Freddi, unser Füchschen, die Eulen Knacki und Hedwig, Ziege Paula sowie Bussi, ein fast verhungerter Greif aus dem Frostwinter 2010 und aktuell unsere beiden Jungenten“ berichtet Helferin Susi, Institution und gute Seele der Praxis in einem. Die Äffchen, Nasenbären und das Fernsehschwein aus ‚Alarm für Cobra 11‘, einer Berliner Tiertrainerin sowie die Lämmer vom Ponyhof ‚Flotte Hufe‘ sind ebenso ständige Gäste der Praxis wie die Tiere aus der Wagenburg.

Die Wildtiere werden, wenn immer möglich, wieder in die Freiheit entlassen. Besonders geeignet sei dafür der Stansdorfer Friedhof, denn dort könnten sie sich gefahrlos eingewöhnen, erklärt Susi. Praxiskater Suri, vor vier Jahren von der Polizei mit vielfach gebrochenen Vorderbeinen in der Praxis abgegeben, hat dort ein festes Zuhause gefunden. Die Brüche mussten mit Zugschrauben und Drähten stabilisiert werden. „So schwierige Operationen überweisen wir zu einem Tierchirurgen aus Spandau, mit dem wir seit Jahren kooperieren“ erklärt Dr. Lorenz. Danach musste er erst wieder lernen, die Vorderbeine zu benutzen. Heute ist der Kater ein wesentlicher Akteur der „tierischen Wohlfühlpraxis“, weil er im Wartezimmer seine Streicheleinheiten abholt und sich mit vielen tierischen Patienten anfreundet.

Susi mit Seabar in der grünen Outdoor-Warteecke

Liebe Gäste, lieber Amtstierarzt, lieber Horst. Wir hatten gestern einen sehr turbolenten Tag. Über 300 Menschen haben mit uns unse Praxisjubiläum gefeiert. Zig Mails, Anrufe und Grußkarten haben uns erreicht. Zelt, Praxis, LAgerfeuer... alles war vole Menschen. Wir sagen herzlich Danke!

Natürlich werden wir hier auf unserer Websiet noch breit berichten, bitten dafür aber noch um etwas Geduld. Sonntag könnte es online sein. Als kleine Einstimmung hier die Grußworte von Horst Bandt - die vom Amtstierarzt folgen noch...

Für Renate                                                                     Berlin, d. 18.11.15

Über Dr. Renate Lorenz ist in den letzten Jahren schon so viel gesagt und geschrieben worden, dass es dem Laudator schwer fällt, über Dinge zu berichten, die nicht schon hinlänglich bekannt sind. In der bereits dreißig Jahre existierende Tierarztpraxis, die gerne als wilde Wohnstube bezeichnet wird, behandelt sie Tiere, die nicht nur von ihren Besitzern, sondern auch von Außenstehenden oder Bediensteten verschiedener Behörden zu ihr gebracht werden, Und alle tun das in dem Bewusstsein, sich keine bessere Behandlung als durch Renate Lorenz vorstellen zu können.

Hunde, Katzen, Nager, Nebelkrähen oder Eichhörnchen gehören ebenso zu ihren Patienten wie Pferde, Schafe und Exoten, wobei sie selbst nicht selten als ihre beste Kundin bezeichnet wird, da alles, was so kreucht und fleucht, auch unter ihrem Dach zu wohnen scheint. Wann immer man in diese Praxis kommt, wird man mit Tiergeräuschen empfangen, die  unterschiedlicher nicht sein könnten.

Meine Frau und ich, sind vor einigen Jahren mit unserem kleinen Bologneser Gino durch eine kleine Episode mit einem obdachlosen Hundebesitzer auf sie aufmerksam geworden und das kam so: Meine Frau war am Kranoldplatz, um dort einzukaufen, als die einen Mann mit einem schwarzen Mischlingshund auf einer Decke am Boden sitzen sah, der sich von den vorübereilenden Passanten einen kleinen Obolus erhoffte.

Sie gab für Mensch und Tier fünf Euro in eine dort liegende Büchse und war schon drauf und dran weiterzugehen, als er ihr hinterher rief: „Wenn De mal für Deinen Hund oder Deine Katze ´nen Tierarzt brauchst, dann jeh mal zu Renate Lorenz am Oberhofer Weg, die behandelt Deinen Liebling ooch schon mal ohne Kohle.“ Nun war das kein Kriterium für uns, aus besagten Gründen gerade diese Tierärztin aufzusuchen. Aber allein die Tatsache, dass sie den Hund eines nicht ganz so bemittelten Menschen umsonst behandelte, ließ uns mehr neugierig werden. Und als schließlich unser Bologneser Gino schwer krank wurde und auch die chemischen Keulen anderer Ärzte nichts halfen, suchten wir die Praxis von Renate Lorenz auf.

In ihrem kleinen Wartesaal, in dem sich maximal 6-8 Personen mit ihren Lieblingen aufhalten können, wurden wir schon nach kurzer Zeit des Wartens durch Renate Lorenz bzw. ihre recht Hand Susi begrüßt. Anders als in vielen anderen uns bekannten Praxen tauchten beide nicht weißen Kitteln, sondern in ziviler Kleidung auf. Hinzu kam deren liebevoller und lockerer Umgangston mit den zu behandelnden Lebewesen, so dass schon mal die ersten Ängste bei Mensch und Tier verflogen. Und als Renate Lorenz  nicht nur Blickkontakt zu uns, sondern vor allem zu unserem Hund suchte, baute sich schon mal Vertrauen auf, das sich im Laufe der nächsten Wochen und Monate verstärkte.

Auch wenn die schreckliche Krankheit nicht aufzuhalten war, war sie es, die durch ihre ärztlichen Qualitäten Mittel und Wege gefunden hat, unserem Hund noch einige lebenswerte Jahre zu schenken. Daraus resultiert, dass wir sehr froh sind, Renate Lorenz begegnet zu sein, die nicht nur tierisch gut, sondern auch menschlich integer ist. Nicht zuletzt deshalb hoffen wir, dass sie uns und unseren Lieblingen noch lange erhalten bleibt.

Horst Brandt

Herzlich willkommen!

Bei uns sind Hund & Katze, Vogel und Maus, Eichhörnchen und Igel zu Hause. Und alle anderen Klein-, Haus- und Wildtiere natürlich auch. 

Nehmen Sie sich gerne die Freiheit, uns mit jedem Tier zu besuchen und uns jederzeit nach allem zu fragen.

Diese Danke!-Karte hat uns eine unserer Praktikanten gemalt. Dankeschön, Carolin.

Eine Volière für alle

Wir brauchten dringend mehr Platz für unsere Fund- und Pflegetiere. Also bauten wir eine neue Volière direkt am "Garten-Wartezimmer".

Bestaunen Sie selbst, was darin alles kreucht uns fleucht.

Kontakt

Tierarztpraxis Dr. Renate Lorenz

praxis@tier-arzt.berlin

Oberhofer Weg 68
12209 Berlin - Lichterfelde
neue Webseite:
http://www.tier-arzt.berlin

Berlin: 711-63-57
Telefon: + 49 (030) 711 63 57

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Unsere Öffungszeiten:
Montag-Samstag  09-12 Uhr
Mo, Di, Do & Fr 16-18 Uhr

 

Lesen Sie hier aktuelle Kundenstimmen für Tierarztpraxis Dr. Renate Lorenz und informieren Sie sich über unsere Leistungen.

Unsere Leistungen:

Als ganzheitlich arbeitende Klein-, Haus und Wildtierpraxis nutzen wir seit 30 Jahren die gesamte Breite der Tiermedizin. 

Zu unserem Leistungsangebot:

Auszeichnung 2013


"Dr. Renate Lorenz engagiert sich in besonderem Maße, um auf die speziellen Bedürfnisse von Katzen einzugehen und optimale Bedingungen für Katzen in ihren Praxisräumen zu schaffen."

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